Ist man um 14 Uhr mit einem bekannten Fußballspieler zu einem Gespräch verabredet, hat man um 14 Uhr nichts weiter zu tun, als auf einen bekannten Fußballspieler zu warten. Eine halbe Stunde Verspätung ist ein großes Kompliment, eine Stunde nicht der Rede wert, frühstens nach drei Stunden darf man mit einem Wort des Bedauerns rechnen. Man blättert dann in Zeitschriften wie im Wartezimmer einer Arztpraxis und macht sich verzweifelt über die Rätselseiten her. Am Ende fühlt man sich so leer, dass man gar keine Fragen mehr hat. Aber wenn man glaubt, der bekannte Fußballspieler habe sich eine Taktik der Zermürbung ausgedacht, dann überschätzt man die eigene Rolle maßlos. Dem bekannten Fußballspieler sind all diese Fragen und Antworten nämlich egal.
Das muss man wissen, bevor es losgehen kann mit dem Nationalspieler Gerald Asamoah. Der läuft nämlich schon fünf Minuten vor 14 Uhr ungeduldig in der Geschäftsstelle seines Vereins Schalke 04 umher und sagt: »Ich bin ein Typ, der nicht gerne wartet.« Seit er mit zwölf Jahren aus Ghana nach Deutschland kam, habe er viel gelernt über seine neue Heimat und deren Zeitgefühl. Am Anfang seiner Fußballkarriere, sagt er, sei er beim Training meist zu spät erschienen, »in Ghana spielt Zeit keine Rolle«. Inzwischen rege er sich schon auf, wenn sich einer nur um wenige Minuten verspäte. »Ein Deutscher ist nicht locker«, sagt Asamoah, »er ist pünktlich, diszipliniert.«
Gerald Asamoah hat sich von den Deutschen viel abgeguckt, sogar das Fußballspielen. Er ist ja selber Deutscher geworden, Deutschlands erster in Afrika geborener Nationalspieler. »Asa« rufen ihn Mitspieler und Fans. Spricht Asamoah über sich in der dritten Person, sagt auch er »Asa«. Er tut oft das, was andere von ihm erwarten. Am liebsten macht er mit ihnen Späße.
Bei der Weltmeisterschaft geht kein Spieler ein höheres Risiko für sein Land ein. Vor acht Jahren stellten Ärzte bei Asamoah eine Verdickung der Herzscheidewand fest. Asamoah setze sein Leben aufs Spiel, meinten sie, er müsse aufhören mit dem Profisport. »Weg vom Leben« sei er damals gewesen, sagt er heute. Asamoah lief von einem Arzt zum nächsten, flog in die USA und fand schließlich Spezialisten, die ihm bescheinigten, dass sein Risiko viel kleiner sei als zunächst angenommen. Er durfte wieder spielen.
Der Defibrillator steht immer bereit
Jetzt nimmt er morgens seine Herztabletten und fährt zum Training. Der Verein schaffte für ihn ein Erste-Hilfe-Gerät an, einen Defibrillator, der immer in der Nähe steht. Als vor zwei Jahren der brasilianische Fußballspieler Serginho mit einem plötzlichen Herzstillstand auf dem Platz zusammenbrach und daran starb, dachte Asamoah wieder sehr oft an sein eigenes Herz. Aber immer sind es andere, die umkippen - der Schalker Mannschaftsbetreuer Charly Neumann. Schlaganfall. Der Fitness-Trainer des Vereins, Christos Papadopoulos. Herzinfarkt. Asamoah machte gerade im Kraftraum seine Übungen, als es nebenan passierte. Sofort holte jemand den Defibrillator, den man eigentlich für Asamoah angeschafft hatte. Später, nach der Genesung, sagte der Fitness-Trainer zu ihm: »Danke, Asa, du hast mein Leben gerettet!«
Im Stadion bewarfen sie ihn mit Bananen
Nicht einmal eine Versicherung würde zahlen, wenn Asamoahs Herz auf dem Platz nicht mehr mitmachen sollte. Alles sein persönliches Risiko. Was ist dagegen die Sorge des Ersatztorhüters Oliver Kahn, während der WM die ganze Zeit vom Spielfeldrand aus zuschauen zu müssen? Die Sorge des Nationaltorhüters Jens Lehmann, besser halten zu müssen als Kahn in den Erinnerungen der Deutschen? Lächerlich. Gerald Asamoah setzt sein Leben ein, weil er nicht bereit ist, einer Drohung nachzugeben und sich einer medizinischen Möglichkeit zu unterwerfen. »Ich gehe in die Zweikämpfe«, sagt er, »man kann immer noch mehr aus sich herausholen.« Verliert er den Kampf auf dem Platz, gewinnt er trotzdem den Kampf mit sich selbst.
Wie fröhlich er dasitzt und von sich zu erzählen beginnt, an diesem viel zu großen und fürchterlich aufgeräumten Konferenztisch, an dem sich eine gelöste Stimmung eigentlich niemals ergeben kann. Ein 27jähriger Mann mit einem Torero auf dem T-Shirt. Nicht einen Moment lässt er sich einschüchtern von diesem nichtssagenden Büroraum gegenüber der Fußballarena von Gelsenkirchen. Laut lacht er los und erzählt seine Geschichten. Zum Beispiel die Geschichte von seinen Mitspielern und ihren Socken, in die er Shampoo füllt, wenn die Jungs unter der Dusche stehen. Er erzählt, dass er die Fußballschuhe der anderen versteckt. Oder die Geschichte von jenem Samstag, als Schalke 3:2 gegen die Bayern gewann. Daran erinnert er sich genau. An jenem Tag heiratete Asamoah außerdem seine Freundin Linda, er war aber nicht dabei. Auch Linda stammt aus Ghana. Bei der Hochzeit war auch sie nicht dabei. Ihre Familie wurde in Ghana von Asamoahs Familie besucht, ein Foto der jungen Leute aus dem fernen Deutschland stand auf einem Hochzeitstisch, und am Ende besiegelten die Familien die Ehe mit einem rauschenden Fest. Stundenlang könnte Asamoah solche Geschichten erzählen. Er sagt: »Ich habe viel erlebt.«
Oft läuft es mit bekannten Fußballspielern ganz anders. Sie sind in der Lage, den Zauber ihres Spiels total zu vernichten durch das, was sie darüber sagen. Man kann sich das glänzende Bild von einem überragenden Fußballspieler allein dadurch kaputtmachen, dass man ihm ein paar Fragen stellt und auf die Substanz seiner Antworten achtet. Blub, blub, minutenlang, bla, bla. Gerade einigen der besten Spieler müsste man verbieten, sich einer Pressekonferenz zu stellen. Ein solcher Vorschlag erschiene jedoch abwegig in einer Gesellschaft, die unersättlich nach Antworten giert.
Fast alle von diesen Leuten können besser spielen als reden, und das Bonmot liegt nahe, bei Asamoah sei es umgekehrt. Müsste ihm ein Trainer ein Arbeitszeugnis schreiben, käme darin bestimmt der Satz vor: »Er hat sich nach Kräften bemüht.« Man kann aus einem solchen Satz eine Niederlage herauslesen, man kann aber auch daran glauben, dass noch etwas geht. »Gott hat noch viel mit mir vor«, sagt Asamoah.
Von Deutschen in Fußballstadien hat er sich mit Bananen bewerfen lassen, ihre Affenschreie hat er ertragen, abends haben ihn deutsche Türsteher nicht in Diskotheken gelassen, und Gerald Asamoah hat sich durchgesetzt. Der Pfarrer Hans-Jürgen Dohm, Vorsitzender im Schalker Ehrenrat, sagt über Asamoah: »Leute mit seiner Hautfarbe sind auf Schalke sonst im Reinigungsdienst. Bei ihm geht alles über Leistung.«
So ehrgeizig ist Asamoah Deutscher geworden, dass er sich in seiner Freizeit am liebsten auf einem Sofa ausruht oder mit seiner Frau Linda ruhig im Garten sitzt. Einen Garten haben sich die beiden schon lange gewünscht. Sie haben sich in Marl ein Haus im Grünen gekauft, manchmal laden sie Freunde ein und grillen Würstchen. Wenn es jemanden gibt, der in der Nationalelf die so genannten »deutschen Tugenden« verkörpert, dann der eingedeutschte schwarze Mann.
Als die Nationalelf Ende März in Dortmund gegen die USA antrat, stürmte Asamoah auf der rechten Seite, das heißt, er bemühte sich. Es war zunächst ein erschreckend zaghaftes Hin und Her, niemand traute sich was. Da holte sich Asamoah den Ball und versuchte sein Glück, rannte los, scheiterte aber vor dem 16-Meter-Raum. Er wechselte auf die linke Bahn, zurück auf die rechte, unermüdlich. Bald tropfte der Schweiß von seinem Kinn. Mit aller Gewalt wollte er den Ball ins Tor wuchten, aber das Tor blieb für ihn unerreichbar weit weg. Oft verhedderte er sich in einer Abseitsfalle der Amerikaner. Die Gegner schienen sich ein wenig vor ihm zu fürchten, am Anfang des Spiels, als sie die Masse sahen, die mit ihm heranrollte. Aber dann verlor sich Asamoah wieder in seinem ewigen Kampf. In der 66. Minute wurde die Masse ausgewechselt gegen die Wendigkeit. Oliver Neuville durfte ins Spiel und schoss das erlösende 1:0.
Wie auf einer vorbestimmten Linie wütet Asamoah nach vorn, sehr eckig, sehr berechenbar. Es ist für einen Abwehrspieler nicht leicht, ihn zu stoppen, aber es ist leicht zu erkennen, wo man ihn wird stoppen müssen. Dann wird Asamoah manchmal gefoult. Er liegt am Boden und steht wieder auf und fällt und steht wieder auf. »Ich mache die Drecksarbeit«, sagt er, und wie er das sagt, klingt es wie eine Auszeichnung. Gäbe es ein Bundesverdienstkreuz für offensiven Fußball, müsste sich Asamoah mit den Fernsehbildern seiner erlittenen Fouls bewerben.
»Warum schießt du nicht?«, fragt seine Frau Linda manchmal, wenn Gerald Asamoah nach einem Länderspiel durch die Tür kommt. Sie interessiert sich nicht besonders für Fußball, schaut sich seine Spiele aber immer im Fernsehen an. »Du musst öfter auch mal schießen«, sagt sie. »Sag mal, willst du mir auch da sagen, was ich machen soll? Du hast doch gar keine Ahnung«, antwortet Asamoah dann ärgerlich. Sie lässt nicht locker, und weil er die Diskussion beenden will, knickt er schließlich ein und sagt: »Okay, ich schieße das nächste Mal.« Man hört Deutschland mit seiner Nationalelf hadern, wenn Linda mit Gerald Asamoah über Fußball spricht.
»Ich bin nicht so ein Torjäger«, sagt er, »ich bin nicht der abgebrühte Spieler, der eiskalt die Bälle reinmacht.« Zweifel habe er nicht vor dem Tor, nie, aber er mache sich so viele Gedanken. Zwei Gedanken sind vor dem Tor immer ein Gedanke zu viel. Ein Weltstar wie der Brasilianer Ronaldinho hat dann nichts als den Torgedanken, bei Asamoah springt der Ball im letzten Moment weg. Ronaldinho, Asamoah. Lässt man die beiden kurz hintereinander in einen gemeinsamen Satz laufen, entsteht eine Schrecksekunde, die mehr über die Klassenunterschiede zwischen der brasilianischen und der deutschen Mannschaft sagt als jede Torraumszene.
Ein Lachen, um der Verzweiflung zu entkommen
»Das mit dem Toreschießen üben wir noch«, sagte Rudi Assauer, der ehemalige Manager des FC Schalke, vor Jahren einmal in die Mikrofone der Fernsehsender und legte einen Arm um den erschöpften Asamoah, der nach einem verlorenen Spiel schweißnass vom Platz getrottet war. Als der Manager breit grinste, schaltete Asamoah wie auf Befehl sein Lachen ein, aber es stand nur das verkniffene Lächeln eines Ertappten in seinem Gesicht. Der starke Gerald, hilflos und stumm, ein auf dem Pausenhof gefürchteter Brecher, über den sich der Lehrer vor der ganzen Klasse lustig macht. Ein Lachen kann auch ein Weg sein, der Verzweiflung zu entkommen.
Wollen Journalisten Gerald Asamoah etwas Gutes tun, dann sagen sie: »Mensch, Asa, du hast schon wieder abgenommen, oder?« Asamoah nimmt ständig ab und ständig zu, seit Jahren, und wenn man Zeitungsmeldungen sammeln würde, in denen sein Gewicht erwähnt wird, hätte man schnell einen Riesenstapel zusammen. Der Stapel wäre vielleicht sogar schwerer als Asamoah. »Guck mal, der hat wieder abgenommen, sagen die Leute.« Sagt Asamoah über die Leute. Aber die Leute sagen es meist nur, weil die Journalisten es schreiben. Die Journalisten schreiben es, weil sie es lustig finden, dass sich ein schwarzer Kugelblitz für Deutschland das Herz zerreißt. Spricht man mit Asamoah darüber, dass er in den Sammelalben mit den vielen Spielerfotos nur in der Zeile mit den Kilos ein wenig herausragt, dann sagt er bloß: »Bei mir täuscht das Gewicht immer.« Er brummt diese Antwort mehr, als dass er sie spricht.
Gerald Asamoah wird wieder abgenommen haben, wenn die WM beginnen wird, und er wird wieder aussehen, als habe er nicht abgenommen. Er wird vor dem Anpfiff die Nationalhymne nur summen, weil die anderen sonst darüber frotzeln werden, ob er denn den Text verstehe. Überhaupt, die anderen werden nichts mitkriegen von seinen Minuten zwischen der Umkleidekabine und dem Fußballrasen. »Ohne Gott wäre ich nichts«, wird sich Asamoah wieder sagen, »der da oben ist schon was Besonderes.« Um ein bisschen Glück wird Asamoah bitten, dass seine Mannschaft gewinnt und dass er heil zurückkommt. »Bis jetzt ist mir nichts passiert. Ich danke Gott.« Auf dem Gang nach draußen in die brüllende Arena wird es zu eng sein für die wandernden Gedanken eines Spielers, der versinken will in einem lautlosen Augenblick. Gerald Asamoah wird sich wieder auf der Toilette einschließen und im Stehen beten.
Von Stefan Willeke
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07.06.2006 – Interview mit Schalke-Torwart Frank Rost: "Slomka weiß, was auf ihn zukommt!" - Quelle/© kicker
kicker: Herr Rost, Sie bleiben Schalke erhalten. Wie haben Sie die Spekulationen um einen Verkauf nach England aufgenommen?
Frank Rost: Ich habe es zur Kenntnis genommen. Mehr nicht. Wenn man mich wirklich verkaufen wollte, hätte man mir das sicher ins Gesicht gesagt. Ich bin schon vier Jahre auf Schalke und habe diesen Verein schätzen gelernt mit seiner Tradition und seinen Fans. Hier herrscht eine familiäre Atmosphäre.
kicker: Doch in dieser Familie wird reichlich gezofft!
Rost: In meinen Jahren als Schalker gab es Diskussionen um alles, meistens ums Geld. Das gehört offensichtlich dazu. Manchmal wünsche ich mir für diesen Klub eine hanseatische Mentalität, dass man alles mal gelassener sieht.
kicker: Vorbild Werder Bremen?
Rost: Auf Schalke schlägt Enttäuschung sofort ins Extrem um. Deshalb herrscht ständig Unruhe. Es ist das Schwierige hier, dass man immer Stellung beziehen muss zu Dingen, die völlig unnötig sind.
kicker: Schalke wirkt gespalten: Zählen Sie zu denen, die mit der Saison zufrieden sind, oder zählen Sie zu den Angefressenen?
Rost: Zufrieden bin ich nicht. Es war mehr drin. Aber wir haben es vergeigt gegen Teams wie Köln, Duis-burg oder Wolfsburg. Und Hamburg und Bremen haben eine überragende Runde gespielt. 70 Punkte! Damit bist du jahrelang Meister geworden, heute reicht es nur noch für die Champions League. Daran müssen wir uns in der Bundesliga gewöhnen. Inzwischen reichen ja 34 Punkte, um drin zu bleiben. Die Kluft zwischen der Spitze und dem Keller wird immer größer.
kicker: Für Schalke reichte es nicht mal zu Platz drei, dem Minimalziel. Müssen sich die Fans wieder vom Meistertraum verabschieden?
Rost: Die Fans fragen mich immer nach dem Titel. Die Leute lechzen danach. Auch jeder Spieler träumt davon. Aber es gibt Dinge, die kann man nicht ändern. Wenn man zu der Erkenntnis käme, sich andere Ziele zu stecken, Ul-Cup oder UEFA-Cup, dann wären die Erwartungen nicht mehr so groß. Vielleicht wäre dann eine Überraschung möglich. Um ganz nach oben zu kommen, gibt es nur zwei Wege.
kicker: Welche?
Rost: Man kann es machen wie Chelsea, kauft 20 Topleute und einen Toptrainer, der den Laden im Grif hat. Oder man versucht es übe ein Wir-Gefühl, eine verschworenen Gemeinschaft. Auch dann ist ist Fußball alles möglich. So wurde Lautern 1998 als Aufsteiger Meister Für mich ist das der angebrachte Weg, weil er zu Schalke 04 passt.
kicker: Aber Schalke präsentierte sich zuletzt nun wirklich nicht als verschworene Gemeinschaft.
Rost: Das ist das Problem. Wir müssen sehr selbstkritisch sein, denn wir alle, ich betone wir alle, haben uns sehr schlecht verkauft in der Öffentlichkeit, und das jahrelang. Das würde bei Topklubs nicht passieren, nicht bei Arsenal, nicht bei den Bayern. Nehmen Sie Kevin Kuranyi und Fabian Ernst...
kicker:... die Jürgen Klinsmann aus dem WM-Kader gestrichen hat.
Rost: Das ist absolut kein Vorwurf an Klinsmann. Wir sind selbst schuld auf Schalke. Wir haben uns zu schlecht dargestellt. Hier wurde immer rumgenörgelt, ständig was schlecht gemacht, immer gab es Theater. Wir haben kein einheitliches Bild abgegeben - und so sind zwei unserer Nationalspieler plötzlich draußen, die über Jahre stets dabei waren. Wir sind doch nicht schlechter als Dortmund - aber die haben drei Nationalspieler im deutschen Kader, von denen eineinhalb auch noch verletzt sind. Und wir stellen nur einen ab. Nach meinem Empfinden ist das ungerecht. Ich bin sicher: Das Bild, das Schalke abgibt, spielt bei solchen Entscheidungen im Hinterkopf eine Rolle.
kicker: Spielen auch Sie deshalb keine Rolle im Nationalteam?
Rost: Möglich.
kicker: Frustriert Sie das?
Rost: Ich bin natürlich enttäuscht, dass ich völlig übergangen werde. Je höher die persönliche Messlatte, desto größer ist die Enttäuschung. Aber ich bin Enttäuschungen gewohnt. Ich werde das schon wegstecken.
kicker: Sie wollten mit Schalke Titel gewinnen - auch im vierten Jahr klappte das nicht. Ist das für Sie befriedigend?
Rost: Ich kam mit großen Erwartungen und wurde enttäuscht, weil das Team seine große Zeit hinter sich hatte. Jetzt ist ein neues Team entstanden. Das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Ich finde Schalke trotzdem imposant.
kicker: Das Ziel für die neue Saison lautet wieder: Champions League. Zu hoch für diese Mannschaft?
Rost: Mein größter Wunsch wäre, dass wir eine richtige Mannschaft werden. Das wäre der erste Schritt hin zu den Zielen. Eine Mannschaft, in der sich jeder an das hält, was beschlossen wurde. Egal, ob er dafür gestimmt hat oder dagegen. Ein Team, in dem alle mitziehen. Wenn jeder macht, was er will, funktioniert eine Mannschaft nicht.
kicker: Sie sprechen Zlatan Bajramovic an oder Lincoln, die nach Auswechslungen vorzeitig abdüsten?
Rost: Ich nehme auch mich nicht aus. Ob wir hier von Brasilianern reden, Deutschen oder Indern, ist völlig egal. Wenn etwas festgelegt wurde, soll sich bitte auch jeder daran halten, ob es ihm passt oder nicht. Das ist es, was Schalke fehlt. Dafür gibt es etliche Beispiele.
kicker: Nennen Sie uns eines.
Rost: Ich nehme lieber eins aus meiner Kindheit. Wir haben mit neun Jahren auf der Wiese gekickt. Da waren 20 Jungs. und ich war froh, wenn ich überhaupt mitspielen durfte. Aber die größeren Jungs wussten: Der Kerl ist gut, den können wir in die Kiste stellen, mit dem gewinnen wir. Das muss auch auf Schalke jeder in die Birne kriegen: Wenn aufgelaufen wird, gibt es nur ein Ziel: der Sieg für Schalke. Egal, ob einem die Nase des Nebenmannes passt oder nicht. Wir sind fußballerisch in der Lage, jeden in der Bundesliga zu schlagen. Dass uns das zu selten gelingt, sollte uns zu denken geben. Jeder muss die persönlichen Dinge zurückstellen. Oder sagen: Ich habe keine Lust mehr, für Schalke zu spielen. Fußball funktioniert auf der ganzen Welt mit Regeln. Schauen Sie sich den Hieb an!
kicker: Hieb von Arsenal?
Rost: Ja. Der war in Stuttgart ein Exot und kaum dazu zu bewegen, defensiv zu arbeiten. Haben Sie gesehen, was für einen begeisternden, schnellen und laufintensiven Fußball der plötzlich in Arsenal spielt? Darüber müssen wir in Deutschland mal nachdenken. Warum ist das in der Bundesliga anders? Warum wird das bei uns so hingenommen?
kicker: Eine Frage der Disziplin?
Rost: Nicht nur. Es geht auch um Begeisterung für eine Sache an sich, für eine Mannschaft, für einen Verein. Dass alle auflaufen und richtig Gas geben, um zu gewinnen.
kicker: Sie haben für Schalke oft autoritäre Trainer gefordert. Wie sehr deckt sich Mirko Slomka mit Ihren Vorstellungen?
Rost: Ich hoffe, dass er seinen Stil beibehält und sich nicht beeinflussen lässt. Ein Trainer ist wichtig. Chelsea könnte sich nicht alleine trainieren. Die brauchen ihren Mourinho. Slomka weiß, was auf ihn zukommt.
kicker: Was wird da kommen?
Rost: Man wird ihn in den Himmel loben, und wenn es schlecht läuft, wird man ihn verteufeln. Schalke ist eben extrem. Ich hoffe, dass er Erfolg hat, denn es wäre nötig, dass hier ein Trainer mal längere Zeit arbeitet. Gemeinsam mit Manager Andreas Müller. Das sind zwei Typen, die sich 24 Stunden am Tag für Schalke aufreiben. Ich bin überzeugt, dass sie es packen - wenn sie die Möglichkeit bekommen, in Ruhe zu arbeiten. Aber es ist ein Problem auf Schalke, dass du immer Steine in den Weg geschmissen kriegst. Ich hoffe, dass das jetzt aufhört.
kicker: MUSS die Mannschaft Slomka helfen?
Rost: Die Mannschaft muss umsetzen, was er vorgibt. Bedingungslos. Er trägt dafür ja auch die Verantwortung. Otto Rehhagel hat mal gesagt: „Ihr dürft alle sagen, was ich denke." Das passt! Du brauchst eine demokratische Diktatur. Führungsspieler wie Marcelo Bordon, Mladen Krstajic und ich müssen Slomka in seinem Tun unterstützen und seine Philosophie in der Mannschaft verankern.
kicker: Dabei gewann man zeitweise den Eindruck, auf Schalke gebe es mehr Häuptlinge als Indianer.
Rost: So viele Häuptlinge können wir nicht haben. Wenn es schwierig wird, gibt es nicht viele, die auch mal was sagen.
kicker: Wie kriegt man die Personalie Lincoln in eine positive Bahn?
Rost: Das ist wieder eine Sache, die nicht gut gelaufen ist Wir alle haben es nicht geschafft, ihn mehr auf unsere Seite zu ziehen. Er ist in gewisser Weise ein Exot, aber ein genialer Fußballer, der für uns Spiele gewinnen kann. Als er damals vorzeitig das Stadion verließ, hätte ihn einer abfangen müssen. Alle auf Schalke wissen doch, wie er tickt. Man hätte ihm nur sagen müssen: „Ab in die Fankurve, ob es dir jetzt passt oder nicht!" Dann wäre das ganze Theater nie entstanden. Wir müssen mit diesem Thema besser umgehen, allesamt, dann wird auch Lincoln wieder Spiele für uns entscheiden.
kicker: Manche befürchten, dass Lincoln auf einen Wechsel drängt. Wollen dann auch andere weg?
Rost: Das könnte passieren. Dann müsste man halt mit denen arbeiten, die gerne für Schalke spielen. Davon gibt es genug. Nur: Um die Qualität zu erhöhen, muss sich die Mannschaft als solche besser darstellen. Das ist der Fehler. Lincoln hat gesagt, dass er gerne für Schalke spielt. Das lasse ich so stehen.
Interview: Jean-Julien Beer
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07.06.2006 – Interview mit C. Tönnies - Quelle/© Reviersport
Hinter Clemens Tönnies liegen die wohl schwersten drei Wochen seiner bislang 13-jährigen Amtszeit als Aufsichtsrat des FC Schalke 04, dem er seit 2001 auch vorsitzt. Am vergangenen Samstag wurde er 50 Jahre alt. Im Interview mit Revier- Sport verriet der Fleischfabrikant, warum er trotz, oder gerade wegen des Erdbebens um den Rücktritt von Rudi Assauer als Manager bei den Königsblauen optimistisch in die Zukunft schaut. Und warum er auch seine Zeit auf Schalke als endlich versteht.
Clemens Tönnies, hinter Ihnen liegen die wohl schwersten drei Wochen in Ihrer nunmehr 13-jährigen Amtszeit im Aufsichtsrat des FC Schalke 04. Haben sich die Wogen um den Rücktritt von Rudi Assauer als Manager beim FC Schalke 04 mittlerweile ein wenig gelegt?
Ich habe ja am Mittwoch im Kreis der Mitglieder intern noch einmal die Gründe dargelegt. Die verständlichen Emotionen ebben mittlerweile etwas ab und das ist auch gut so. Es ist jetzt die Zeit nach Rudi Assauer angebrochen und wir brauchen Ruhe im Verein, um in Zukunft erfolgreich sein zu können. Dann bin ich überzeugt davon, dass wir eine tolle Saison spielen werden.
Rudi Assauer hat aber bereits angekündigt, auf der Jahreshauptversammlung am 29. Juni im Sportzentrum Schürenkamp das Mikrofon ergreifen zu wollen. Erwarten Sie eine Schlammschlacht wie in früheren Zeiten?
Ich habe ja kein Problem damit, dass der Rudi dort redet. Aber die Diskussion mit den Fans hat mich in meiner Meinung bestätigt, dass die sich schon sehr mit der ganzen Sache auseinandergesetzt haben und dass es eine ganz vernünftige Veranstaltung wird. Wir haben ja nichts zu verbergen. Aber ich glaube auch nicht, dass der Rudi da Öl ins Feuer gießen will. Das hat er ja auch mehrmals betont. Ich gehe davon aus, dass er sich auch daran hält und sich nicht widerspricht.
Sind denn in der täglichen Arbeit schon Veränderungen sichtbar?
Man kann spüren, dass der Vorstand hoch motiviert ist und insbesondere Andreas Müller sich jetzt ganz deutlich in die sportlichen Belange einbringt. Er geht da einen ganz gradlinigen und konsequenten Weg. Ich bin überzeugt davon, dass er seinen eigenen Stil finden wird. Da habe ich keine Zweifel. Aber es wird keine Person mit einer derartigen Machtfülle, wie sie Rudi Assauer hatte, im Verein mehr geben.
In regelmäßigen Abständen werden in den Medien immer wieder Meldungen über eine bevorstehende Insolvenz des FC Schalke 04 lanciert. Wie ist denn die tatsächliche Ist-Situation?
Der FC Schalke 04 ist nicht pleite. Wir haben im kurzfristigen Bereich eine sehr knappe Linie. Aber wir können den Geschäftsbetrieb durchführen. Wobei auch hier das Tal bereits durchschritten ist durch die 25 Millionen Euro, die wir in diesen Tagen an Fernsehgeldern und Dauerkartenverkäufen erhalten. Man könnte sagen, wir haben zur Zeit eine Hand breit Wasser unter dem Kiel, aber wir brauchen bei der kurzfristigen Liquidität natürlich zukünftig wieder mehr Spielraum.
Wie wollen Sie das erreichen?
Durch ein Bündel von Sparmaßnahmen. In den vergangenen Jahren haben wir unsere Mannschaft verstärkt und auf ein internationales Niveau gebracht. Die steht jetzt, da brauchen wir nicht mehr groß zu investieren. Jetzt befinden wir uns in der Konsolidierungsphase. Unsere Gehaltsstruktur haben wir bereits gedeckelt, gaben nur 39 Prozent unseres Etats für Gehälter aus. Das schafft in der Bundesliga kaum ein anderer Verein. Und unsere Transferpolitik wird sich in den kommenden Jahren dadurch auszeichnen, dass wir grundsätzlich keine Ablösesummen mehr bezahlen wollen. Aber wir werden auch in allen anderen Bereichen des operativen Geschäftes sparen ohne ihn dadurch zu schwächen oder unseren Service einzuschränken.
Etwas konkreter, bitte!
Zum Beispiel ist angedacht, die Bandenwerbung zukünftig wieder in eigener Regie durchzuführen. Die DSM verlangt da nicht wenig Geld. Was Schalke gehört, soll zukünftig auch bei Schalke bleiben und der Nutzen nur dem Verein zu Gute kommen.
Aber es wird kein Leistungsträger verkauft, richtig?
Richtig. Wir haben für die neue Saison eine ganz solide Finanzplanung aufgestellt. Wir kalkulieren mit 105 bis 110 Millionen Euro an Umsatz. Den schaffen wir, wenn wir die Vorrunde im UEFA Cup überstehen und die Gruppenphase erreichen.
Was passiert, wenn das nicht der Fall ist und Sie in der kommenden Serie einen internationalen Platz verfehlen sollten?
Das ist dann eine andere Situation. Dann müssen wir uns in der Tat zusammensetzen und überlegen, wie wir das Loch stopfen können.
Tritt dann wieder Clemens Tönnies mit einem Privatkredit ein, den er sich mit 9,5 Prozent Zinsen gut bezahlen lässt?
Nein, das wird nicht passieren. Und das mit den 9,5 Prozent ist eine glatte Lüge. Ich bekomme genau sechs Prozent. Gehen sie mal zur Bank und fragen, was sie dort im gleichen Fall bezahlen müssen. Die fünf Millionen Euro Darlehen habe ich für die Verpflichtungen von Rafinha und Marcelo Bordon zur Verfügung gestellt, weil diese Spieler plötzlich auf dem Markt waren. Und die will ich auch erst wieder haben, wenn der Verein das gut zurückzahlen kann. Ich habe keine Sorge, dass das nicht passiert. Sonst hätte ich das nicht gemacht. Ich habe dafür keinerlei Sicherheiten verlangt, weil ich nämlich die finanzielle Situation auf Schalke bestens beurteilen kann.
Haben Sie angesichts der ganzen Begleitumstände überhaupt noch Spaß an ihrem Job?
Die 13 Jahre meiner Amtszeit haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Es waren die schönsten Jahre der jüngeren Vereinsgeschichte. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass einige Leute meinen, sie müssten sich über gewisse Internetforen anonym in einer derartig abfälligen Art und Weise über den Aufsichtsrat und mich persönlich äußern, die ich nie für möglich gehalten hätte- noch dazu ohne mich oder die Situation im Verein gut zu kennen. Aber meine Lebensplanung hat immer vorgesehen, dass meine Zeit auf Schalke auch irgendwann abläuft. Ich will genau dann aufhören, wenn wir es geschafft haben, den Verein neu aufzustellen. Das habe ich meiner Frau versprochen, als ich mich im vergangenen Jahr noch einmal zur Wahl gestellt habe.
Interview: Stefan Bunse
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03.06.2006 – Dabeisein ist alles: Schalke-Torwart Heimeroth als WM-Volunteer - Quelle/© dpa
Gelsenkirchen (dpa) - In die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist Christofer Heimeroth nicht berufen worden. Trotzdem ist der Reservetorwart des Bundesligisten FC Schalke 04 bei der Weltmeisterschaft aktiv dabei. Heimeroth ließ sich als einer von rund 1000 Volunteers, die in Gelsenkirchen arbeiten, akkreditieren.
«Dabeisein ist alles. Für mich war direkt klar, dass ich bei der WM im eigenen Land mithelfen werde», sagte der Keeper.
Heimeroth ist einer der prominenten Helfer, die sich unentgeltlich in den Dienst der WM stellen. Tickets habe er keine bekommen und daher sei es für ihn nahe liegend gewesen, sich im Gelsenkirchener Volunteer-Büro einzutragen. Bei den Spielen in Gelsenkirchen wird der 24-Jährige, der bislang acht Bundesliga-Spiele bestritt, in der Organisation zum Einsatz kommen. «Ich soll unter anderem darauf achten, dass alle Fahnenträger am richtigen Platz stehen», sagte er.
Heimeroth ist nicht nur Profi, sondern ein echter Fußball-Fan. Zur Europameisterschaft 2004 in Portugal fuhr er per Wohnmobil. Mit seinem Verein hat er die freiwillige Tätigkeit abgestimmt. «Wir nehmen den Trainingsbetrieb erst am 1. Juli wieder auf. Das passt», sagte Heimeroth, der sich freut, seinen Beitrag «für eine erfolgreiche WM» leisten zu können.
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01.06.2006 – NRW-Bauminister klebte im Landtag Fußball-Bildchen - Quelle/© www.spiegel.de - 1.6.2006 17:19 / ler/AFP/dpa
Das Fußballfieber hat auch den nordrhein-westfälischen Landtag erreicht. Bauminister Oliver Wittke wurde während einer Aktuellen Stunde zu Hartz IV dabei erwischt, wie er Panini-Bildchen in ein Album einklebte. Die Grünen nahmen das zum Anlass für eine Kleine Anfrage.
Düsseldorf - Die Grünen im Düsseldorfer Landtag haben Bauminister Oliver Wittke ins Visier genommen. Ursache ist die in einem Filmbeitrag eingefangene Leidenschaft des CDU-Politikers für Fußball-Bildchen.
Für sich genommen ist es zwar nicht weiter verwerflich, wenn ein erwachsener Mann sich über kleine Klebebildchen freuen kann - peinlich nur, wenn der erwachsene Mann Bauminister ist und das Heftchen während einer Landtagsdebatte zum durchweg ernsten Thema Arbeitsmarktpolitik durchblättert. Richtig blöd wird's dadurch, dass der WDR ihn auch noch dabei gefilmt hat. Die zuständige Redakteurin spricht von mindestens einer Viertelstunde, die der Minister auf diese Weise abgelenkt war.
In einer Kleinen Anfrage an Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) zeigte Grünen-Fraktionschefin Sylvia Löhrmann heute zwar Verständnis dafür, dass angesichts der bevorstehenden Fußball-WM "Wesen männlichen Geschlechts offensichtlich zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen neigen". Trotzdem stelle sich angesichts von einer Million Arbeitslosen in NRW die Frage, ob das Verhalten des Minister zu billigen sei. Die Grünen rügten das Verhalten Wittkes.
Löhrmann verwies darauf, dass Wittke vom WDR über längere Zeit dabei gefilmt worden sei, "wie er, im Plenarsaal sitzend und sichtlich konzentriert auf sein Tun, einen großen Stapel von Panini-Fußballbildern in ein Sammelheft einklebte".
Auch in der Grünen-Fraktion befänden sich viele begeisterte Sammler der begehrten Bildchen, räumte Löhrmann ein. "Die eine oder der andere würde sich sehr freuen, mit Herrn Wittke die Doppelten zu tauschen", betonte die Grünen-Politikerin, "aber nach Feierabend bei einem schönen Frischgezapften".
Wittkes Pressestelle räumte inzwischen ein, der Minister habe im Landtag mit einem CDU-Parteifreund Bilder getauscht. Er habe im Auftrag seines Sohnes gehandelt: Der habe sein Album mit den Kickern endlich komplettieren wollen.
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01.06.2006 – Neues vom Faeustel - Quelle/© www.frank-rost.com
Liebe Onlinefreunde, liebe Schalker!
Jetzt haben wir endlich Urlaub. Und sogar bei unserem Verein kehrt ein wenig Ruhe ein, wenn es so etwas überhaupt gibt bei uns auf Schalke.
In den nächsten Tag stelle ich euch mal ein paar Bilder von unserer Saison-Abschlußfahrt auf die Seite - damit Ihr auch mal was zum Lachen habt.
So ein paar Wochen ohne den ganzen Stress tuen wirklich gut. Ich kann ganz in Ruhe meine Familie genießen, im Garten arbeiten und Golf spielen. Allerdings beginnen wir bald schon wieder unser individuelles Aufbauprogramm für die neue Saison. Bis dann und versucht auch einmal die schalke-freien Tage ein wenig zu genießen. Auf den Fußball muß in dieser Sommerpause dank der WM ja niemand verzichten.
Euer Faeustel